
STÄRKEN vor Ort tritt an die Stelle des bisherigen Förderprogramms "Lokales Kapital für soziale Zwecke". Auch künftig soll die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen unterstützt und erhöht werden, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung von Integration und die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit.

STÄRKEN vor Ort richtet sich an die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Initiativen in damm und dem Bahnhofsviertel, die dort gemeinsam an der Lösung von sozialen Problemen arbeiten. Manchen dieser Initiativen fehlte es bisher an finanziellen Mitteln, Unterstützung und Beratung. Hier will das Programm Abhilfe schaffen.
Es werden kleine Vorhaben gefördert, die der Verbesserung der lokalen Beschäftigung dienen. Die einzelnen Vorhaben arbeiten in einem lokalen Netzwerk zusammen. Wesentliche Aspekte sind die berufliche und soziale Integration, Geschlechtergerechtigkeit sowie Stärkung von Toleranz und Demokratie.

Gefördert werden kleine Vorhaben, sprich Mikroprojekte, die maximal ein Jahr dauern und maximal 10.000 Euro kosten dürfen. Mikroprojekte können von Bewohnergruppen, Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbänden, Bildungs- und Maßnahmeträgern, örtlichen Unternehmen, von Einzelpersonen oder auch von Projektgruppen.
Frauen mit Problemen beim Erst- bzw. Wiedereinstieg und benachteiligte Jugendliche - Behinderte Menschen - Migrantinnen und Migranten - Alleinerziehende - Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer - Langzeitarbeitslose - Wohnungslose - Ältere Arbeitnehmerinnen und -nehmer - Drogenabhängige, Straffällige - Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger - Existenzgründerinnen und -gründer
- Vorhaben oder Aktionen zur Förderung der beruflichen Eingliederung (zum Beispiel im Rahmen der lokalen Wohnumfeldverbesserung, in Naherholung, Touristik, Sanierung und/oder Pflege der lokalen Umwelt, Integrationsprojekte für besonders benachteiligte Zielgruppen, gezielte Maßnahmen gegen den Schulabbruch von benachteiligten Jugendlichen, spezielle Maßnahmen zur Förderung von Toleranz und Demokratie).
- Organisationen und Netze, die sich für benachteiligte Menschen am Arbeitsmarkt einsetzen (zum Beispiel zur Unterstützung von Aktivitäten lokaler Vereine, Maßnahmen zur Gründung / Festigung sowie Professionalisierung von Selbsthilfeorganisationen benachteiligter Menschen, Förderung des Zusammenschlusses von Langzeitarbeitslosen).
- Existenzgründung und Gründung von sozialen Betrieben (zum Beispiel Beratung bei Gründung oder in Form von Starthilfen für soziale Betriebe und Selbsthilfeeinrichtungen).
Übersicht: Mikroprojekte
-Zu den Zielen von STÄRKEN vor Ort zählt die stärkere Beteiligung von betroffenen und/oder engagierten Menschen. Deshalb werden die Mikroprojekte nicht allein von der Stadtverwaltung ausgewählt, sondern von allen relevanten Akteuren, die Verantwortung für die Viertel übernehmen.
Es wurde ein Begleitausschuss gebildet, der über die eingereichten Mikroprojekte die Förderentscheidung trifft und sie während der Umsetzung begleitet.
Alle Fäden laufen in der Lokalen Koordinierungsstelle (LOK) zusammen, die beim Stadtplanungsamt, Infotreff Soziale Stadt, angesiedelt ist. Dort müssen die Anträge auf Förderung von Mikroprojekten gestellt werden:
Postanschrift:
Stadt Aschaffenburg
Stadtplanungsamt
Lokale Koordinierungsstelle LOK, Bernhard Tessari
Dalbergstr. 15
63739 Aschaffenburg
Infos und persönlicher Kontakt über den
Infotreff Soziale Stadt
Schneidmühlweg 68 (Damm)
Tel: 06021 - 4442730
E-Mail: staerken-vor-ort@sozialestadt-aschaffenburg.de
